Ausbauarbeiten in Olbia

Die Heizung war der erste Schritt. Alleine das Verlegen der Heizungsrohre dauerte eine ganze Woche. Neunzig Meter sind nun sorgfältig verteilt. Die Zuleitungen verlaufen unter dem Schiffsboden. So haben wir keine eiskalten Böden mehr. Zwei Wärmetauscher im Kühlkreislauf der Motoren ermöglichen uns die Abwärme, um dies auch für Heizzwecke zu nutzen. Jede Kabine und jedes Bad hat einen Heizkörper mit Thermostat. Aus Gewichtsgründen sind in den Kabinen Aluminium-Heizkörper eingebaut worden. Wir sind angenehm überrascht über die gute Isolationseigenschaft des zwei Zentimeter dicken Balsaholzkern der Inspirity.
Der Verbrauch der zwölf Kilowatt Eberspächer Wasserheizung liegt zwischen 1,5 Liter Diesel pro Stunde bei Volllast und 1,5 dl pro Stunde auf der Minimalstufe. Wir sind jedenfalls begeistert!

Der letzte grosse Wurf war das Hardtop auf dem Cockpit. Es lässt sich komplett abschliessen und ist mit festmontierten Wasserabläufen versehen, um Regenwasser in die Wassertanks zu leiten.
Dank der grosszügigen Hilfe eines befreundeten Schreiners in Olbia durfte Olivier 3 Tage lang die Schreinerei inklusiv allen Maschinen benutzen. Dazu half ihm ein pensionierter Schreiner bei der Auswahl, dem Zuschneiden und montieren des Dachgerüstes. Das Dach wurde aus Schiffssperrholz und Esche gebaut. Eine Epoxy-Harz Beschichtung schützt das Dach.
Die Form gefällt uns sehr gut und das Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen. Es folgen einige Bilder zur Dokumentation.

dach1

Extrabreiter Transport.

dach2

Wie soll das Ding auf das Boot?

dach3

Einfach rüber!

dach4

Fast geschafft

dach5

wohin damit?

dach6

Passt es?

dach7

Ein erleichterter Skipper !

dach8

Das war eine Menge Arbeit! Zum Glück ahnten wir nicht wie viel Arbeit noch vor uns lag!

dach9


Die Form passt gut zur Inspirity.


Weitere Bilder folgen! Das wird MEGA!